Gestern abend bin ich nach dem Menu de Peregrino noch zur Abendmesse gegangen und das um 21:00h. Die Kirche war sehr gut belebt. In der Herberge ging es kurz vorm schliessen noch sehr lustig gewesen und habe noch mit andere Pilger gesprochen und Erfahrungsaustausch betrieben. Es sind schon sehr interessante Leute dabei. Zum Beispiel Teresa, sie war die hospitalera in Tui. Eine sehr hilfsbereite und zuvorkommende Person. Sie hat von Ihren Erfahrungen mkt den Pilgern und Wanderer erzählt. Ds ist kaum zu glauben wie frech manche daherkommen. Manche verlangen gleich ein Bett ud stellen Bedingungen. Z.b. Ein Bett unten, am Fenster, nicht neben der Zimmertür…. Und das Beste, sie fangen erst im Ort an ohne vorher eine Etappe gelaufen worden zu sein.Denn dafür gibts ds erst ein Bett. Im Startort mjss man woanders schlafen, in einem Hotel z.b. Die Nacht war um Mitternacht für mich zu ende, dann bin ich aufgewacht wegen den vielen verschieden Schlafgeräusche. Habe mich aber an die OHROPAX-CLASSIC erinnert. Ins Ohr gesteckt, und siehe da, die Schlafgeräusche waren echt fast weg. Aufgewacht bin ich dann wieder gegen sechs, als die ersten Raschler zuhören waren und mit ihren Taschenlampen die Flutlichtanlage einschalteten. Heute morgen kein Frühstück in Tui, es ist Sonntag, es ist 7;30h und die ersten Cafes machen um 9:00h auf. So gehts halt weiter in den Camino, ein Schluck Wasser und ein Apfel muss erstal genügen. Habe aber eine Notration La Lechera am vorabend gekauft und nun schmeckt sie besonders gut. Von Tui bis kurz vor Porriño war der Weg sehr angenehm, die Morgenfrische, die wenige Autos und der meist im Wald verlaufenden Weg tat ihr gutes daran. Nach ca. 5km in einem Cafe vor Porriño gabs dann den ersten Kaffee mit Tostadas con Tomate. Sehr lecker. Die nächsten 10km, vorort und Ort von Porriño waren landschaftlich nur durch Lagerhallen, Geschäfte jn Fabriken umzäunt. Meine Etappe von heute endete in Mos. Eine sehr kleine Herberge mit 16Betten, die jetzt 20Leute Dach bietet. Die letzten vier schlafen auf ihrer Iso-Matte. Morgen gehts dann bis Pontevedra, wenn es heiss ist, vielleicht noch dazwische kurz an den Strand.
Juan