Ponte de Lima – Rubiaes

Ponte de Lima, wie bereits gesagt ist eine kleine, schöne, mittelalterliche Stadt. Die Herberge sehr schön am Flußufer gelegen. Doch ein Manko hat sie schon.. Ein Manko den viele größere Herberge haben. Es sind die jeniege Pilger die alles wissen und können. Auf die Frage warum sie Pilgern, weichen sehr viele mit der lapidaren Anwort: “Wir haben nichts mit Kirche zu tun.” Auf die zweite Frage, warum sie denn dann einen katholischen Pilgerweg zu einem Apostel Jesus machen, dann ist die Antwort: “Ich wollte schon immer diesen Weg laufen und jetzt ist so bekannt und gut beschrieben”. So sind wohl viele im denken, aber es gibt einige Pilger die ich oft in Kirchen antreffe, entweder zum beten oder innehalten.

Der Weg von Ponte de Lima nach Rubiaes ist bis jetzt der schönste aber auch der anstrengendste. Der schönste weil die rund 20km fast nur durch Wälder und entlang von Weinberge führt. Immer ein schattiges Plätzchen war auch vorhanden. Anstrengend weil der Weg auf dem Berg Portela Grande hochführt. Schaut nicht nach, das ist nur 430m hoch, aber innerhalb von zwei km, muss ein sehr unwegsamer Weg, voller loser Geröll und Steine überwunden werden. Manchmal ist es wie fünf Stockwerke über treppen laufen. Nur das sich das sehr oft wuederholt. Von der Wegführung hat mich das an den Weg nach Triacastela in Galicien erinnert. Apropo Galicien, nur noch 26km bis an die spanische Grenze.

Heute übernachte ich in der Herberge von Rubiaes in einem vom 2 17bettzimmer. Die gesamte Herberge ist Behindertengerecht aufgebaut.

Mittlereweile kennen wir uns Pilger, und freuen uns den einen oder anderen wieder zutreffen.

Heute morgen um 8:00h war eine Frühmesse in der römischen Kirche von Ponte de Lima, ausser mir war kein anderer Pilger anwesend. Anscheinend wollten die anderen nicht nochmal zurück über die Brücke in die Stadt rein. Dafür habe ich einen Stempel in meinem Pilgerausweis.

Juan