Vila do Conde – Rates

Die Nacht war sehr kurz, zu kurz. Irgendwann waren draussen Stimmen zu hören. Autos fuhren doch ziemlich flott über die Kopfsteinpflaster Strasse. PS:Sehr oft hier, es ist sehr laut wenn sie befahren werden und laufen kann man darauf auch nicht gut. Wahrscheinlich fahren die portugisen und laufen nicht. Egal, aufgewacht durch die Stimmen, ich dachte es wird bald mein Wecker auch wach werden. Viel später schaute ich auf die uhr und diese zeigte erst 4.00h morgens 🙁 anschlaf war nicht mehr zu denken, dafür konnte ich die Wellen hören die gegen die Kaimauer schlugen. Dann fing es heftig an zu regnen, wie bereits vorhergesagt. Um 7:30 wieder eine leckere Pasteleria aufgesucht. Der heftige Regen hört nicht auf, deshalb ziehe ich mein Taucheranzug an. Es wird die nächsten zwei weiterhin regnen. Ich weis nicht was besser ist nass vom Regen oder nass vom schwitzen. Aufjedemfall hält die Regenkleidung ihr versprechen aber nicht den das der Schweiss nach draussen durch eine Membrane abgeleitet wird. Wahrscheinlich hilft es nur fünf Minuten lang, auf länger wird man genauso nass wie unter dem BW-Ponchos. Ok, ich höre auf zu jammern, gabs mir ausgesucht und ich weiss das die nächsten Tage auf wieder regnen wird. Die gelbe Pfeile an der Brücke in Vila do Conde sollen den Pilgerweg kennzeichnen.Hier braucht man wirklich Gottvertrauen um den zu finden, kein Pfeil für die nächsten 10km weit und breit. Deshalb schlage ich vor den mitgeführten Pilgerreiseführer demnächst VORHER zu lesen. Denn dort steht genau drin das es keine Pfeile gibt und an bestimmte Stellen zu achten ist. Welche Gedanken kommdn einem bei Regen, bei ausdauernden Regen? Wie kann ich meine Brille putzen? Oder, was ist wenn der Inhalt des Rucksacks nass wird? Ider auch, soll ich ein Foto von dieser schönen Landschaft machen? -keine Bilder -keine trockdne Brille -inhalt vom Rucksack kann nicht nass werden, da sind mehere Lagen Plastiktüten dazwischen Aber so vergeht die Zeit und die Strecke wird dann mit jedem Schritt kürzer. Es bleibt genug Zeit sich einige Kirchen an den Wegesrand anzuschauen, trotz Regen nicht Stur weiterkaufen wie ein Lemming, auf der Suche nach der Herberge (Lemminge suchen das Jenseits, keine Herberge) Kurz vor Rates, mein Ziel für heute, verläuft der Weg duch Eucaliptus Wälder, die zweite Wohltat seit gestern. Ich komme mur vor wie in einen Spa Hotel: Salzsole Luft für due Bronchien und nun was gegen husten und schnupfen. Die Kirchen sind romanischer Bauart jnd aus dem 8. Und 11 Jhdt. Sehr dunkel innen weil kaum Fenster. Bin ziemluch früh in der Herberge, kein Hospitalero/a, dann einfach ins Gästebuch mit der Pilgerdaten eintragen und sich eine der 40 Schlafkojen aussuchen. Es war aber schon jemand vir mur da. Eine Frau aus def Schweiz die von Paris pber den Camino Norte, Camino Primitivo nach Santiago gelaufen ist und nzn den Caminho Portugues nach Fatima macht, das wären knapp 2000km seit anfang Juli. Respekt! Heute war es ne andere Melodie die ich schin auf jedem Camino im Kopf hatte. Der Irische Segensgruss: Möge die Strasse… Wahrscheinlich weil eins SMS mit dem Spruch bekommen habe. Die Poste ich separat, weil ich es sehr schön finde, Sprüche aus dem Leben die jeder versteht.

Juan

@Daniel, la dorada estaba muy buena! 🙂