Die Nacht war zu kurz, denn kaum eingeschlafen ging der fürterlicher Klingelton aus dem Zimmertelefon. Kaum noch Zeit gehabt einen Kaffee am Flughafen zu trinken und schon gings zum ‘Schlangestehen’. Nach dem Einchecken gings dann gleich in den Flieger. Pünktlich hob es ab und nach 2.5h ertönte die Pünktlichkeitsfanfarre des Billigfliegers. Abends hatte ich den Rucksack wie ein belegtes Brötchen mit Folie umwickelt. Es sah aus wie ein verpackter Dönerspiess. Warum das? Sehr einfach, die Gurte des Rucksacks gaben sonst die Angewohnheit sich im Transportband zu verklemmen und oft gehen sie dabei kaputt. Porto, Namensgeber für das Land! Gewusst? Die Sonne scheint schon ziemlich heiss, obwohl es hier keine Sommerzeit ist. Die Metro in die Stadt ist sehr modern und im Vergleich sehr günstig. Nach 30min bin ich mittendrin in Porto. Als erstes wird der Pilgerausweis in der Capella da Saude geholt, damit bin ich offizieller Pilger des Caminho Português. Cafė con bollos caseiros, Da gehe ich rein und frühstücke ne Kleinigkeit, die Stückchen erinnern mich wie meine Oma (lang, lang her) mich einmal im Monat nach Gijón mitnahm um eine ganz bestimmte Cafetería aufzusuchen. Von Capelle da Saude laufe ich Richtung Batalha, Ponte Luis I. und überquere es. Ein toller Panorama-Ausblick zur Altstadt von Porto mit dem Fluss Douro im tiefgeschnittenen Tal. Die Brücke ist eine Stahlkonstruktion mit zwei übereinanderliegende Fahrbahnen. Oben die Tram unten die Autos. Der Weg zum Hostel führt an der Kathedrale, wegen den vielen Touris, so wie ich, gehe nicht rein und werde es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal versuchen. Derr Bahnhof von Sao Bento ist innen mit gemalte portugisischen Kacheln ausgekleidet, sie zeigen die Geschichte Portugals. Beeindruckend.
Juan




